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Tasmanien und die Alpen VictoriasAustralien / TrekkingReise Nr. 1584 Wandern Sie abseits der ausgetretenen Pfade durch Tasmanien und die Berglandschaften Victorias. Dank der Kleinheit Tasmaniens können Sie die Insel von Nord nach Süd durchqueren ohne tagelange Autofahrten zwischen den Wanderungen. Dabei durchstreifen Sie die unterschiedlichsten Gebiete: von der reichhaltigen Tierwelt im Narawntapu-Nationalpark an der Nordküste über den dichten Regenwald der Tarkine-Region und die einsamen Strände der Westküste hin zu den alpinen Gipfeln der Südwestwildnis, die wir auch besteigen werden. Entlang des Weges erfahren Sie mehr über die einzigartige Pflanzenwelt und die Ureinwohner Tasmaniens. Hobart, die charmante und gemütliche Hauptstadt, darf dabei nicht fehlen. Für australische Verhältnisse gleich um die Ecke ist der Nordosten Victorias. Dort befindet sich der Alpine-Nationalpark mit den höchsten Gipfeln des südlichen Australiens. Wir wandern durch von Schneegras bedeckte Hochebenen, vorbei an Schnee-Eukalypten und besteigen die technisch einfachen Gipfel Mt. Feathertop und Mt. Bogong. Der Blick schweift über weite Wälder und unberührte Naturlandschaften. Die bunte Metropole Melbourne und die umliegende ”Gourmet-Region' mit ihren Weingütern, Beerenfarmen und ausgezeichneten Restaurants belohnen uns am Ende der Reise. Körperlich anspruchsvollere Tage wechseln mit erholsamen Tagen, so dass Sie entspannt die Heimreise antreten.
Ihr Tourverlauf 1. Tag Anreise Linienflug mit Singapore Airlines am späten Abend von Frankfurt via Singapur nach Melbourne. 2. Tag Flug Wir sind in der Luft ! 3. Tag Melbourne Am frühen Morgen landen wir in Melbourne, werden von unserer deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und zum Hotel in der Nähe des Stadtzentrums gebracht. Wir haben etwas Zeit, um uns nach dem langen Flug zu erfrischen und zu frühstücken, bevor wir zum nahe gelegenen Botanischen Garten aufbrechen. Dort nimmt uns ein Aboriginal Guide in Empfang und führt uns während einer 1,5-stündigen Tour in die Traditionen seiner Nation ein. Den Auftakt zu unserem 3-wöchigen Australien-Besuch bildet somit eine traditionelle Willkommenszeremonie. Später besteigen wir die kostenlose Trambahn, um einen Überblick über die City zu bekommen. Gehzeit: 1-2h; Hotelübernachtung 4. Tag Melbourne Nach dem Frühstück im Hotel geht es mit der Trambahn zum Melbourne Museum. Gegenüber dem Museum befindet sich das Royal Exhibition Building - neben dem Sydney Opernhaus das einzige als Weltkulturerbe geschützte australische Gebäude. Wir verbringen ausreichend Zeit im Museum, das eine ausgezeichnete Ausstellung über die Ureinwohner Australiens beherbergt. Am Nachmittag kann jeder seinen eigenen Interessen nachgehen, bis wir uns am Abend in einem Restaurant zum gemeinsamen Abendessen wieder treffen (eigene Kosten). Hotelübernachtung [F] 5. Tag Narawntapu National Park - Devonport Sehr früh brechen wir heute für unseren Flug nach Tasmanien auf. In Launceston stößt ein tasmanischer englischsprachiger Guide als Verstärkung zu uns. Auf der Fahrt durchs Tamar Valley legen wir mittags auf einem der vielen Weingüter einen Zwischenstopp für einen Imbiss ein (eigene Kosten). Dann geht's weiter zum Narawntapu National Park, auch als 'die Serengeti der Beuteltiere' bekannt. Der Park ist einzigartig in Australien: Zahlreiche Kängurus, Wallabies und Wombats kommen in der Abenddämmerung zum Grasen auf die offene Ebene, die Tiere sind nicht übermäßig scheu. Aber zunächst machen wir eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von dem sich ein phantastischer Blick über den Park und die langen, einsamen Strände der Tasman Sea bietet. Zum Abendessen wird im Park gegrillt, während wir auf die Dämmerung und das 'Wildlife' warten. Sobald es dunkelt, brechen wir auf zu unserem Quartier in Devonport. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Bead & Breakfast Übernachtung [FA] 6. Tag Julius River und Lake Chisholm Forest Reserves – Arthur River Die Route führt an die einsame und wilde Westküste Tasmaniens. Diese ist nach wie vor zum größten Teil unbesiedelt und noch ein Geheimtipp. Zum ersten Mal tauchen wir in den Regenwald der Tarkine-Region ein. Die Tarkine-Wildnis umfasst die weltweit größten Bestände an gemäßigten Regenwäldern, dominiert von den Myrtle-Bäumen, einer Buchenart der Südhemisphäre, deren Vorfahren vor über 100 Millionen Jahren auf dem Kontinent Gondwana wuchsen. Wir unternehmen einige kürzere Wanderungen entlang dem Julius River und zum Lake Chisholm und legen eine Mittagspause an dem von Regenwald gesäumten Seeufer ein. Anschließend geht es weiter zu unserem Quartier in Arthur River, direkt an der Küste. Dort erwartet uns am Abend ein besonderes Schauspiel: Devils Kitchen, ein ökotouristisches Erlebnis. Wir wandern in der Dämmerung auf einem Privatgrundstück an der Küste, dessen Besitzer uns über die Pflanzen und Tiere sowie über die Geschichte seines Landes erzählen wird. Während wir uns zu einem Glas tasmanischen Weins niederlassen, können wir den leider vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufeln bei ihrem Abendessen in ihrer natürlichen Umgebung zusehen. Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3h; Übernachtung in einem einfachen kleinen Ferienhaus [FMA] 7. Tag Western Explorer - Mt Donaldson - Corinna Wir setzen unsere Reise entlang der Westküste nach Süden fort. Es geht über den Western Explorer, eine staubige Naturstraße, durch die vor einigen Jahren dieser Teil Tasmaniens zugänglich gemacht wurde. Unterwegs haben wir großartige Ausblicke auf die Norfolk Range im Westen, den Regenwald des Savage River im Osten und weite Grasflächen durchsetzt mit Heidegebüsch, das sich am Horizont im Norden verliert. Nach einer Mittagspause am Ufer des Donaldson River besteigen wir Mt. Donaldson. Zuerst wandern wir durch dichten Regenwald. Mit zunehmender Höhe lichtet sich der Wald und Eukalypten ersetzen die Regenwaldvegetation, bis wir schließlich offenes Grasland erreichen. Der Blick öffnet sich auf die südliche Tarkine-Region. Zu unseren Füßen schlängelt sich der Pieman River durch den Regenwald, wie seit Urzeiten, und wir sehen bis zur Westküste. Nach kurzer Fahrt ist Corinna erreicht, ein historischer Goldgräberort, der heute aus wenigen, und neuerdings liebevoll renovierten Gebäuden besteht. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einem einfachen kleinen Ferienhaus [FMA] 8. Tag Tarkine Coast Frühmorgens geht es an Bord der Arcadia II in 1,5-stündiger Fahrt durch die spektakuläre Pieman River-Schlucht zur Westküste. (Arcadia II ist ein Boot aus den 30er Jahren, das komplett aus der legendären tasmanischen Huon Pine gebaut wurde.) Dort werden wir abgesetzt und tragen unser Gepäck für die nächste Nacht - Zelt, Schlafsack und Essen - in etwa einer halben Stunde zu unserem Zeltplatz. Anschließend wandern wir leichtfüßig, nur mit dem Tagesrucksack, die wilde Tarkine-Küste entlang. Dieser Küstenabschnitt gilt als eine der reichhaltigsten archäologischen Stätten unserer Erde. Verschiedene Nationen und Gruppen der tasmanischen Aborigines waren hier mindestens 35 000 Jahre beheimatet, bevor sie durch die britischen Siedler gewaltsam verdrängt wurden. Während der letzten Eiszeit waren sie die südlichsten Bewohner der Welt. Noch heute zeugen riesige Knochen- und Muschelansammlungen sowie Mulden in der Erde, wo ihre Hütten einst standen, von ihrem Leben. An der heute unbewohnten Küste wechseln Felsvorsprünge und geschützte Buchten mit riesigen Sanddünen und kilometerlangen, windgepeitschten Stränden, die von den Wellen der berüchtigten, stürmischen vierziger Breitengrade gezeichnet sind. Das Abendessen genießen wir am Lagerfeuer in unserem Camp; wir befinden uns in einer entlegenen Gegend, fernab der Zivilisation. Gehzeit: 4h; Zeltübernachtung [FMA] 9. Tag Tarkine-Regenwald – John Lynch Ridge Heute brechen wir das Lager ab und wandern zum Pieman River zurück, von wo uns die Arcadia II abholt. Mit unserem Minibus fahren wir nach Osten zu dem von Regenwald gesäumten John Lynch Creek. Dort parken wir den Bus und schultern noch einmal die Rucksäcke für einen kurzen Marsch zu unserem nächsten Zeltlager. Die Zelte werden unter riesigen Myrtle-, Sassafras- und Eukalyptusbäumen aufgeschlagen. Der Boden darunter ist weitgehend frei von Unterholz und mit dichtem Moos bewachsen. Große Farnbäume und Flechten bestimmen das Bild. Auf einer kurzen Wanderung erkunden wir diesen einzigartigen Urwald. Der größte Teil dieser Urwälder ist nicht in Nationalparks unter Schutz gestellt und vom Abholzen bedroht. Ein Teil des Geldes für diese Tour wird gespendet zur Unterstützung der Kampagne, die Tarkine-Region als Nationalpark zu schützen. Wir genießen ein köstliches Abendessen mit Wein am Lagerfeuer. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Zeltübernachtung [FMA] 10. Tag Queenstown – Cradle Mountain Lake St Clair National Park Ein letztes Mal brechen wir die Zelte ab und verlassen somit die unberührte Wildnis der Tarkine-Region. Unsere Route führt durch die surreale Mondlandschaft der Minenstadt Queenstown und dann wieder mitten durch Nationalparks, die auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO stehen und fast ein Drittel der Insel als Wildnis schützen – welch ein Gegensatz! Bei einem kurzen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt können wir den markanten Gipfel des Frenchman Cap sehen; dieser Berg ist nur nach mehrtägigen Fußmärschen, bei denen alles getragen werden muss, zu erreichen. Am späten Nachmittag kommen wir zum belebten Lake St. Clair Resort, das am Ende des berühmten und viel besuchten Overland Tracks liegt – ein Kontrast nach den einsamen Tagen an der Westküste. Dafür genießen wir wieder heiße Duschen, richtige Betten und ein Abendessen im dortigen Restaurant (eigene Kosten). Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Mehrbettzimmer in einem Resort [FM] 11. Tag Mt Rufus – Cradle Mountain Lake St Clair National Park In diesem Nationalpark erheben sich viele der höchsten Gipfel Tasmaniens. Die meisten sind im Zentrum des Parks konzentriert und nur nach Mehrtagesmärschen erreichbar. Der 1.416 m hohe Mt. Rufus ist einer der wenigen Gipfel, der in einer Tagestour bestiegen werden kann. Unser Rundweg beginnt am Ufer des Lake St. Clair und führt durch dichten Regenwald zum malerischen Shadow Lake. Nach Durchquerung eines offenen Tals steigen wir zum Gipfelaufbau hoch, umgeben von Pandani, bis zu 12 m hohen Bäumen, die es nur in Tasmanien gibt und die für die subalpine tasmanische Flora charakteristisch sind. Vom Gipfel sieht man an klaren Tagen den größten Teil des zentralen Hochlands von Tasmanien. Für die Rückkehr zu unserem Resort wählen wir eine etwas kürzere Route. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 740m; Abstieg: 740m; Übernachtung im Mehrbettzimmer in einem Resort [FM] 12. Tag Styx Valley – Maydena oder Lake Pedder Wir setzen unsere Reise fort und biegen kurz vor Hobart ab, um einen Eindruck von Tasmaniens abgelegenem Südwesten zu bekommen. Im Styx Valley befinden sich die größten Bäume Australiens und die größten blühenden Bäume der Welt. Die Mountain Ashes sind Eukalypten, die an Größe nur von den mächtigen kalifornischen Sequoia-Nadelbäumen übertroffen werden. Das Tal erlangte leider auch traurige Berühmtheit durch zahlreiche Protestaktionen gegen das Abholzen der dortigen Urwälder; viele Baumriesen sind leider der tasmanischen Forstwirtschaft zum Opfer gefallen. Auf kurzen Wanderungen können wir die wenigen geschützten alten Bäume bewundern, bevor wir uns zu unserem Quartier begeben: je nach Verfügbarkeit Ferienhäuser in Maydena oder Chalets am Lake Pedder. Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3h; Übernachtung in einem Ferienhaus oder einem Bed & Breakfast [FMA] 13. Tag Mt Eliza - Mt Anne - Southwest National Park Heute erwartet uns ein bergsteigerischer und landschaftlicher Höhepunkt unserer Tasmanien-Reise. Der Southwest National Park ist eine ausgedehnte Wildnis, die aus Wäldern, Bergen und Sümpfen besteht und das Herz des tasmanischen Weltnaturerbe-Gebiets bildet. Der Park ist größtenteils erfahrenen Wanderern – in Australien 'Bushwalkers' genannt – vorbehalten, die manchmal knietiefe Sümpfe durchqueren, sich durch wegloses Terrain vorwärtsarbeiten und Zelt und Essen für mindestens eine Woche tragen müssen. Der höchste Gipfel des Parks jedoch, der 1.423 m hohe Mt Anne, kann während einer langen Tagestour erklettert werden. Bei guter Sicht bieten sich auf dieser Wanderung spektakuläre Blicke in die umgebenden Bergketten. Da man der Witterung auf der ganzen Strecke sehr ausgesetzt ist, können wir diese Tour nur bei schönem Wetter unternehmen. Der Gipfelaufschwung besteht aus Felsen und erfordert Schwindelfreiheit und einfaches Klettern. Wenn das zu viel der Herausforderung ist oder wenn das Wetter nicht mitspielt, können wir nach dem steilen Aufstieg zum 1.289 m hohen Mt. Eliza kehrtmachen. Sonst geht es weiter durch Moore, vorbei an kleinen Gletscherseen und über grobes Geröll zu den Felsen des Gipfelaufschwungs. Rückkehr auf dem Aufstiegsweg. Gehzeit: 8-9h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 1400m; Übernachtung in einem Ferienhaus oder einem Bed & Breakfast [FMA] 14. Tag Cape Huay - Tasman National Park - Hobart Für unsere letzte Wanderung auf Tasmanien kehren wir noch einmal zur Küste zurück, dieses Mal zur Ostküste. Nach der anstrengenden gestrigen Tour folgt heute eine etwas leichtere Etappe. Die höchsten Küstenfelsen Australiens umgeben die Tasman-Halbinsel südöstlich von Hobart. Die Landschaft ist spektakulär und unser Ziel, Cape Huay, ist einer der besten Plätze, um diese dramatische Küste zu würdigen. Die wilde Tasmanische See hat diesen Landvorsprung stark erodiert, so dass hohe, dünne Felsnadeln zu sehen sind, die einst Teil der Festlandfelsen waren. Die größte Felsnadel wird Candlestick genannt und eine noch dünnere, bei Kletterern beliebte Nadel ist der sogenannte Totem Pole. Beim heutigen Abendessen verabschieden wir unseren tasmanischen Reisebegleiter. Die letzten beiden Nächte auf Tasmanien verbringen wir in einer wunderschönen, denkmalgeschützten viktorianischen Villa in der Nähe des Zentrums von Hobart. Fahrzeit / Entfernung: ca. 4 Std. / 340 km; Gehzeit / Entfernung: ca. 4 Std. / 9,5 km; Aufstieg 400 m, Abstieg 400 m; Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung in einem Bed & Breakfast [FM] 15. Tag Hobart Ein wohlverdienter Ruhetag in Hobart bildet den Abschluss unserer Tasmanien-Reise. Von unserer Unterkunft lässt sich alles leicht zu Fuss erreichen; besonders empfehlenswert sind die Salamanca Markets und das Tasmanian Museum. Übernachtung in einem Bed & Breakfast [F] 16. Tag Melbourne Airport - Powers Lookout - Milawa - Bright Für unseren Rückflug nach Melbourne müssen wir ganz früh aufbrechen. Von Melbourne geht es im Minibus durch den Yarra Ranges National Park in den Nordosten von Victoria. Auf dieser längeren Fahrt legen wir einen Kaffeestopp in einem kleinen Ort ein und machen einen kurzen Abstecher zu Powers Lookout. Harry Power war ein Bushranger, d.h. ein Räuber und Wegelagerer und das Vorbild des wohl berühmtesten Bushrangers Australiens, Ned Kelly, der als Volksheld gefeiert wird. Unweit unseres Tagesziels durchqueren wir die sogenannte Gourmet-Region von Victorias Nordosten – ein guter Zeitpunkt für einen Mittagssnack. Schließlich erreichen wir Bright, einen kleinen charmanten Ort und Ausgangspunkt für eine Reihe von alpinen Unternehmungen in der Umgebung. Hier richten wir uns für die nächsten vier Nächte in kleinen Ferienhäusern und -wohnungen ein. Fahrzeit / Entfernung: ca. 5 Std./ 375 km; Fahrzeit: 5h; Übernachtung in Ferienhäusern/-wohnungen [F] 17. Tag The Horn - Eagle Point - Mt Buffalo National Park Zur Einstimmung auf die Viktorianischen Alpen fahren wir aufs Hochplateau des Mt. Buffalo. Das dortige Chalet war einst ein begehrtes Urlaubsziel der Großstädter von Melbourne, seit einigen Jahren ist es jedoch geschlossen. Es gibt sogar einige Skilifte auf den Hängen des Mt. Buffalo. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den höchsten Punkt des Parks, The Horn (1.723 m). Im Osten erheben sich die Berge des Alpine National Park, das Ziel unserer Wanderungen der folgenden Tage. Unterwegs zum Eagle Point im einsameren Teil des Hochplateaus kommen wir vorbei an Schnee-Eukalypten; die Bäume wurden 2003 zum größten Teil Opfer eines verheerenden Buschfeuers. Betroffen von diesen Buschfeuern waren die gesamten Australischen Alpen. Wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über die ökologischen Auswirkungen der australischen Buschfeuer und die Anpassung vieler, typisch australischer Pflanzen zu erfahren. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 22m; Abstieg: 220m; Übernachtung in Ferienhäusern/-wohnungen [FMA] 18. Tag Mt Feathertop - Alpine National Park Ca. 40 Minuten mit dem Auto brauchen wir bis zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Mit seinen 1.860 m ist der Mt. Feathertop der zweithöchste Gipfel von Victoria. Auf gutem und gleichmäßig ansteigendem Weg wandern wir durch lichte Eukalyptuswälder zu einer Schutzhütte in einem Sattel vor dem Gipfelaufschwung. Viele Hütten in den Australischen Alpen wurden einst von Farmern, die ihre Kühe und Schafe im Sommer in den Alpen weideten, als einfacher Schutz vor Wind und Wetter gebaut. Heute werden die Hütten als historische Gebäude erhalten. Anders als in den europäischen Alpen sind alle Hütten nur für den Notfall gedacht und minimal ausgestattet. Australische Wanderer, die Mehrtagestouren unternehmen, tragen Zelte, Schlafsäcke und Essen selbst mit sich. Vom Gipfel des Mt. Feathertop blicken wir auf unsere alpinen Ziele der nächsten Tage und kehren dann auf gleichem Weg ins Tal zurück. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1370m; Abstieg: 1370m; Übernachtung in Ferienhäusern/-wohnungen [FMA] 19. Tag Myrtleford - Ovens Valley Rail Trail - Bright Zur Abwechslung steht heute eine Tour mit dem Mountainbike mit insgesamt 30 km Strecke auf dem Programm. Victoria baut seit Jahren stillgelegte Bahnstrecken zu Fahrradrouten um und die gegenwärtig 90 km lange Strecke im Ovens Valley von Wangaratta nach Bright erfreut sich großer Beliebtheit im ansonsten eher fahrradunfreundlichen Australien. Wir wählen einen einfachen Abschnitt, den auch Fahrradanfänger meistern und genießen können. Nach Abholung unserer Leihräder in Bright geht es zunächst mit dem Bus und Fahrradanhänger nach Myrtleford. Die Strecke zurück nach Bright ist eben und der Fahrradweg geteert, so dass es Vergnügen bereitet, die vorbeiziehende Landschaft zu erleben. Im Ovens Valley sind die Tabakplantagen der Nachkriegsjahre Weingütern, Nussbaumplantagen und Beerenfarmen gewichen. Wir können unsere Radtour auf einem Weingut oder einer Beerenfarm unterbrechen und uns einen stärkenden Snack gönnen. Am frühen Nachmittag kommen wir in Bright an und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. Je nach Wunsch können wir im Garten unserer ruhigen Unterkunft entspannen, in Bright's wunderschönen Alleen oder entlang dem Oven River spazierengehen oder im Café oder der Eisdiele den Nachmittag ausklingen lassen. Übernachtung in Ferienhäusern/-wohnungen [F] 20. Tag Bogong High Plains - Wallace's Hut - Falls Creek Für die folgenden alpinen Unternehmungen verlassen wir Bright und fahren über einen Pass ins Nachbartal und auf 1.700 m hinauf zu den Bogong High Plains, einer riesigen Hochfläche im nördlichen Teil der Viktorianischen Alpen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden wir zwei typische Hütten, Cope Hut und Wallace's Hut. Letztere ist eine der ältesten Hütten, die noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist. Das Dach ist mit Schindeln gedeckt und der Fußboden besteht aus grob bearbeitetem Schnee-Eukalyptusholz. Die Hütte steht auf einer idyllischen Lichtung und ist von knorrigen, krumm gewachsenen Schnee-Eukalypten umgeben. Dies ist einer von wenigen Flecken, die von Buschfeuern verschont geblieben sind, und eignet sich ideal für unsere Mittagspause. Nach einer kurzen Fahrt ist unser nächstes Quartier, ein komfortables Hotel in Falls Creek, erreicht. Falls Creek ist ein Skiresort und im Sommer eher ruhig. Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 85km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotelübernachtung [FMA] 21. Tag Bogong High Plains - Tawonga Huts - Mt Niggerhead Pretty Valley Pondage, ein Stausee auf den Bogong High Plains, 20 Minuten entfernt, ist der Ausgangspunkt für unsere Tagestour. Nach kurzem Anstieg verlassen wir die Naturstraße und wandern weglos über einen Hang auf den Mt. Jim, dessen Basaltgestein sich von der umgebenden Grasebene markant abhebt. ”Snowpoles', d.h. Schneepfähle definieren unsere Route zu den Tawonga Huts. Von den Hütten geht es weiter auf schmalem Pfad zum Gipfel des Mt. Niggerhead. Von den Granitfelsen des Gipfels eröffnet sich erneut ein großartiger Ausblick über die australischen Alpen. Nach der Rückkehr zu den Tawonga Huts erreichen wir den Ausgangspunkt über eine bequeme Naturstraße. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Hotelübernachtung [FMA] 22. Tag Mt Bogong Als würdiger Abschluss unserer 3-wöchigen Wandertour steht Mt. Bogong (1.986 m), der höchste Berg in Victoria, auf dem Programm. Für diese Bergtour müssen wir zunächst ins Tal zurückfahren zum Mountain Creek, wo unser Aufstieg beginnt. Nach ein paar Kilometern im Tal entlang dem Bach biegen wir auf die sogenannte ”Staircase' ab - ein Weg, der durch Eukalyptuswald steil auf einen Sattel hinaufführt. Inmitten größtenteils verbrannter Schnee-Eukalypten steigen wir weiter, bis wir jenseits der Baumgrenze schließlich die weiten Gipfelhänge des Mt. Bogong erreichen. Der Gipfel erinnert an einen breiten Elefantenrücken und ist einige Kilometer lang. Wir begnügen uns mit dem höchsten Punkt, der durch einen Steinturm markiert ist. Im Westen und Süden reiht sich eine Gebirgskette an die nächste und wir bekommen einen Eindruck von der Weite der Australischen Alpen. Für den Abstieg wählen wir die Eskdale-Spur, die uns steil und entsprechend schnell ins Tal zurückführt. Dort müssen wir dann allerdings noch 7 km talauswärts zum Parkplatz zurücklegen. Beim gemeinsamen Abschiedsessen in Falls Creek können wir noch einmal Eindrücke austauschen. Gehzeit: 7h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 1400m; Hotelübernachtung [FMA] 23. Tag Falls Creek - Melbourne Airport Nach dem Frühstück beginnt unsere lange Rückfahrt nach Melbourne. Im Ovens Valley halten wir ein letztes Mal und lassen uns einen Kaffee schmecken, ehe wir dem Highway zum Flughafen von Melbourne folgen und am Nachmittag über Singapur unseren Heimflug antreten. Fahrzeit: 5h; [F] 24. Tag Rückflug Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen. Charakter der Tour und Anforderungen Mittendrin sein im australischen Busch, Tiere und Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, die grandiose Natur Australiens mit allen Sinnen wahrnehmen, bei Tag und bei Nacht - ein unvergessliches Erlebnis! Mit Hilfe der anschaulichen Beiträge von Experten vor Ort wird Ihr Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge vertieft. Wir haben uns bemüht, die in Australien oft üblichen langen Fahrten zu beschränken, um in den Nationalparks mehr Zeit zum Wandern zu haben. Dennoch lassen sich auch hier vereinzelt längere Fahretappen, wie im Tagesprogramm gekennzeichnet, nicht vermeiden. Der Transfer erfolgt in einem 12-Sitzer-Kleinbus mit Anhänger für das Gepäck. Gefahren wird meist auf gut ausgebauten Straßen und einige Male auf staubigen Naturstraßen. Von Melbourne nach Tasmanien und zurück fliegen wir. Während viele der Wanderungen technisch einfach sind, stehen auch einige längere Wanderungen auf dem Programm, die steile Auf- und Abstiege beinhalten sowie abschüssige und ausgesetzte Abschnitte, so dass sicheres und angstfreies Gehen zwingend notwendig ist. Einige Male bewegen wir uns in weglosem Gelände und anspruchsvollerem Terrain, einige der Wege in Tasmanien können gelegentlich überwachsen oder schlammig sein. Unsere zwei Zeltnächte in einsamen und abgelegenen Gebieten erfordern die Bereitschaft, Entbehrungen (physischer und psychischer Natur) in Kauf zu nehmen. Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack mit Ihrem persönlichen Bedarf (z.B. Trinkflasche, Tagesproviant, Kamera, Regenjacke etc.) mit Ausnahme dieser zwei Tage, an denen die gesamte Ausrüstung zum Camp getragen werden muss. Jeder Teilnehmer muss in der Lage sein, über kurze Distanz ( ½ h Gehzeit) eine Schlafmatte, Schlafsack, Kleidung, ein halbes Zelt und einen Teil der Verpflegung zu tragen. Eine gute körperliche Verfassung und Freude an gelegentlichen sportlichen Herausforderungen ist Voraussetzung dafür, dass Sie diese Reise genießen können. Die Radtour erfordert weder besondere Mountainbike-Fähigkeiten noch besondere Ausdauer. Die Mahlzeiten sind teilweise im Preis eingeschlossen (siehe Tagesprogramm). Generell gibt es volle Verpflegung, wenn wir uns in den Nationalparks aufhalten und für etliche Tage keine Einkaufsmöglichkeiten bestehen. Bitte informieren Sie uns mindestens 4 Wochen vor Reiseantritt, wenn Sie besondere Diätanforderungen haben, z.B. Lebensmittelallergien, Diabetes, Vegetarier etc. Bitte beachten Sie, dass es keine Kioske, Restaurants oder Läden in den von uns besuchten Nationalparks gibt, hier wird jeweils ein Picknick zusammengestellt. Das Wasser aus den Bächen und Flüssen in den Nationalparks kann mit wenigen Ausnahmen unbehandelt getrunken werden. Für die im Reisepreis nicht enthaltene Verpflegung rechnen Sie bitte mit ca. AU$430 für die gesamte Reise, dabei haben wir pro Mittagessen AU$15 und pro Abendessen ca. AU$30, ohne Getränke, veranschlagt. (7 Mittagessen, 9 Abendessen nicht enthalten - ca.$360 ~$390). Bitte bedenken Sie, dass eine solche Reise nur gelingen kann, wenn Sie bereit sind, bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten sowie in den Selbstversorgungsunterkünften (beim Be- und Entladen der Fahrzeuge, Lagerauf- bzw. -abbau, Einkauf, Kochen, Abspülen usw.) in kameradschaftlicher Weise aktiv mitzuhelfen. Durch Ihre Haltung können Sie wesentlich zum Gelingen dieser Tour beitragen. Inklusivleistungen:
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