Höhepunkte und World Heritage Parks in AustralienReise Nr. 1724 Die Urlandschaften Australiens im Roten Zentrum und den Urwäldern der Ostküste sowie der Zauber der Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs werden Sie auf dieser Reise begeistern. Sie umrunden den Uluru (Ayers Rock) bei Sonnenaufgang, und erleben die tiefroten Kata Tjuta (Olgas) bei Sonnenuntergang. Abseits von ausgetretenen Pfaden sind Sie zu Besuch in einer Aboriginal Community. Dort schlafen Sie im Swag im einsamen Bushcamp unter dem Sternenhimmel Australiens. In den westlichen Mac Donnell Ranges besteigen Sie den Mt. Sonder, einen der höchsten Gipfel des Outbacks und wandern einen Tag auf dem bekannten Larapinta Trail. Sydney zeigt Ihnen das moderne, multikulturelle Gesicht Australiens. Im Hinterland zwischen Sydney und Brisbane liegen die kaum bekannten World Heritage Parks der Gondwana Rainforests. Die Landschaft ist spektakulär, das Hochplateau der Dividing Range bricht in der gigantischen grünen Mauer des Great Escarpments von 1500 m Höhe zu den Küstenebenen ab. Abgerundet wird die Reise im tropischen Norden Australiens. Beim Schnorcheln am Great Barrier Reef entdecken Sie die fantastische Unterwasserwelt des größten Korallenriffs der Erde. Von einem Aborigine erfahren Sie, wie die Regenwälder als Lebensraum in voreuropäischer Zeit genutzt wurden. Tourenverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug mit Qantas Airways von Frankfurt via Singapore nach Perth. 2. Tag FlugWir sind hoch in den Lüften…. 3. Tag Perth - Uluru Kata Tjuta National ParkAm frühen Morgen Ankunft in Perth und selbstständiger Transfer zu Ihrem Hotel, wo Sie sich vom langen Flug erholen können. Nach dem Frühstück selbstständiger Transfer zurück zum Flughafen und Flug nach Alice Springs, direkt ins ”rote Herz' Australiens. Dort werden Sie von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen. Nach dem Einchecken in Ihre Cabin fahren wir zum Uluru, um den Sonnenuntergang mit seinem herrlichen Farbenspiel zu erleben. Anschließend gemütliches Abendessen in einem der Resort-Restaurants. Übernachtung in Cabins auf dem Campingplatz des Yulara Resorts [FA] 4. Tag Kata Tjuta (Olgas) - Uluru (Ayers Rock)Nach dem Frühstück geht es zu den Kata Tjuta. (Der Name bedeutet viele Köpfe in der Sprache der Anangu.) Und tatsächlich erheben sich diese Felsen über 400 m unvermittelt aus der Landschaft wie die Köpfe von in der Erde versunkenen Urzeitwesen. Auf einer Wanderung durch das 'Valley of the Wind' besuchen wir den zentralen Teil dieser Felsgestalten. In einem Gewirr von Schluchten, kleinen Tälern und Jochen führt unser Weg vorbei an roten Sandsteinburgen und versteckten Wasserlöchern – die Farben und Formen in ihrer Vielfalt sind ein Fest für die Augen. Wir besuchen das sehr informative Uluru Kata Tjuta Cultural Centre, das einen Einblick in die lebendige Kultur der dortigen Ureinwohner, der Pitjantjatjara, ermöglicht. Danach begeben wir uns noch einmal zu den Kata Tjuta, um den Sonnenuntergang zu erleben. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Cabins [M] 5. Tag Uluru - Watarrka (Kings Canyon) National Park - Lilla Aboriginal CommunityNoch vor Sonnenaufgang fahren wir zum Uluru. Wir wandern entlang seiner Ostseite und erleben das Farbenspiel der aufgehenden Sonne. Dort nehmen wir auch unser Frühstück ein. Danach folgen wir dem sogenannten Basewalk, einem Weg, der um den gesamten Monolithen führt. Unsere Weiterfahrt verläuft am markanten Tafelberg Mount Connor und einem Salzsee vorbei, bevor wir den Watarrka National Park erreichen. Dort beziehen wir Quartier auf dem Gebiet der Lilla Aboriginal Community. Für unser exklusives Bushcamp haben die Verantwortlichen der Community einen besonderen Platz ausgesucht. In einem weiten Halbrund, gebildet von den roten Felsen der Gill Range, verbringen wir die nächsten zwei Tage. Abseits des großen Besucher-Trubels im Kings Canyon können wir hier erleben, was Outback wirklich ist: tiefe Ruhe, nur die Geräusche der Natur, und Einsamkeit. Wir wandern in einem spektakulären Canyon, nur wir. Dort entdecken wir versteckte Wasserbecken, die den größten Teil des Jahres über zum Schwimmen einladen. Nach den seltenen Regenfällen stürzen hier Kaskaden und Wasserfälle in die Tiefe. In dieser Oase haben Regenwald-Pflanzen überlebt, die es vor vielen Millionen von Jahren gegeben hat, als das Klima feuchter war. Übernachtet wird in typischen Swags – eine Art wasserdichter Luxusschlafsack mit Moskitonetz – unter freiem Sternenhimmel. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3,5h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Swag unter freiem Himmel [MA] 6. Tag Watarrka National Park - Kings Canyon - Lilla Aboriginal CommunityAuf einer Wanderung über die Hochfläche des Canyons entlang seiner Abbruchkante vom bekannten Kings Canyon zum Lilla Canyon bekommen wir einen Einblick in die uralten geologischen Formationen des Roten Zentrums. Vor langer Zeit hat der Fluss hier einen Canyon geformt, dessen Ränder über 100 m senkrecht zur Talsohle abfallen. Die meisten Besucher legen sich auf den Bauch, um einen Blick in die tief unten liegende Welt aus Wasserlöchern und versteckten Waldflecken zu erhaschen. Der Lilla Canyon befindet sich auf dem Land einer kleinen Aboriginal Community. Sobald man den Rundweg um den Kings Canyon verlassen hat, ist man meist allein unterwegs – Outback pur. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Swag unter freiem Himmel [FMA] 7. Tag Watarrka National Park - Lilla Aboriginal Community - Alice SpringsDen Morgen verbringen wir im Nationalpark und genießen unser Frühstück in aller Ruhe. Dann starten wir zu einer Wanderung, die entlang beeindruckender Felswände und vorbei an etlichen Höhlen führt. In den 'sacred sites' erlebten die Angehörigen der Luritja (der Ureinwohner und angestammten Bewohner dieses Ortes) Geburt, Initiierung und Tod, bevor das Land von Weißen für die Viehzucht genutzt wurde. In der Regel wird diese Wanderung von einem/einer Luritja-Führer/-Führerin geleitet, der/die uns einige der uralten Geschichten der Luritja erzählt – Geschichten, die die Landschaftsformationen erklären und auch die Regeln des sozialen Umgangs und ihre Spiritualität zum Inhalt haben. Im Schatten der Felsen wächst eine artenreiche Vegetation, und wir erfahren, welche Pflanzen essbar sind und welche als Heilmittel benutzt werden. So erhalten wir einen Einblick in die älteste lebende Kultur und Gesellschaft der Erde. An einem zauberhaften Wasserbecken können wir noch einmal entspannen und unseren Gedanken nachhängen, bevor wir diesen Ort in Richtung Alice Springs verlassen. Die Fahrt vermittelt einen Eindruck von der Weite und Einsamkeit dieses Landes. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3,5h; Hotel [F] 8. Tag Alice Springs - Western MacDonnell Ranges National Park - Glen HelenIm ausgezeichneten Desert Park am Rande von Alice Springs können wir heute die verschiedenen Vegetationsgemeinschaften Zentralaustraliens besuchen, von Sandwüsten über baumbestandene, trockene Flussläufe bis hin zu felsigen Canyons. Neben vielen Vögeln der Region lassen sich auch die Roten Kängurus, die größte Känguruart Australiens, aus nächster Nähe betrachten. Am Nachmittag fahren wir nach Glen Helen in den westlichen MacDonnell Ranges und werden unterwegs eines der eindrucksvollen schluchtartigen Wasserlöcher besuchen. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2h; Resort [FM] 9. Tag Western MacDonnell Ranges National Park - Larapinta Trail, Serpentine Gorge to Serpentine DamUnser nächstes Ziel ist der berühmte Larapinta Trail, der vielleicht weltweit schönste Weitwanderweg in aridem Gebiet. Er durchzieht die MacDonnell Ranges, ein einst mächtiges Gebirge, an dem seit über 350 Mio. Jahren die Kräfte der Erosion arbeiten. Wir haben einige der attraktivsten Tagesetappen in den einsameren westlichen Sektionen gewählt. In stetigem Aufstieg über 800 Höhenmeter erreichen wir einen Kamm, auf dessen Scheitel wir immer weiter nach Westen wandern. Links und rechts begleiten uns tiefe Täler. Auf ihrem Grund sammelt sich bei Regen Wasser und ermöglicht einen spärlichen Pflanzenbewuchs. Die Aussicht ist beeindruckend. Im Norden schweift der Blick über das Gebirge (dessen parallele Kämme perfekt ausgerichtet sind und wie die erstarrten Wellen eines Meeres anmuten), im Osten erkennen wir am Horizont die Krümmung der Erde und weit im Westen erhebt sich der Kraterring des Tnorala. Er ist das Ergebnis eines gewaltigen Meteoriteneinschlags – vor 140 Mio. Jahren. Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 1,5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Resort [FM] 10. Tag Western MacDonnell Ranges National Park - Mt. SonderEin Höhepunkt des Larapinta Trails, im wahrsten Sinn des Wortes: Wir besteigen den Gipfel des Mt. Sonder. Der lange, mäßig steile Aufstieg zum Mt. Sonder verläuft auf einem gut ausgetretenen Pfad. Der Lohn für unsere Mühe ist ein fantastischer Ausblick auf die Etappen des Larapinta Trails zurück nach Alice Springs. Hier tritt der besondere Charakter der MacDonnell Ranges mit ihren langen, geraden Gebirgsketten aus unterschiedlichen Kalken und Quarziten plastisch vor Augen. Die Gipelbesteigung des Mt. Sonder ist fakultativ. Wer nicht mitwandern möchte, kann einen ruhigen Tag im Resort verbringen. Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Resort [FM] 11. Tag Western MacDonnell Ranges - Ochre Pits - Alice Springs - Flug nach SydneyHeute treten wir den Rückweg nach Alice Springs an. Ein kurzer Abstecher führt uns zu den Ochre Pits. Von den dortigen Felsen haben die Ureinwohner jahrtausendelang die Farben für ihre Zeremonien, aber auch für den Handel gewonnen. Am Nachmittag fliegen wir über die beeindruckenden östlichen Wüsten Australiens nach Sydney. Nach dem Einchecken in unser zentral gelegenes Hotel können wir in einem Restaurant in ”The Rocks', dem ältesten Viertel Sydneys, zu Abend essen und vom Fährhafen aus das beleuchtete Opernhaus bewundern. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel [FM] 12. Tag Sydney - Aquarium und Wildlife WorldIn der City können viele Sehenswürdigkeiten gut zu Fuss erreicht werden; am Morgen spazieren wir zum Sydney Aquarium im Darling Harbour. Dort können u.a. in Unterwassertanks die Haie des Hafens und riesige Stachelrochen bewundert werden. Im Wildlife Centre nebenan bietet sich die Gelegenheit, all die australischen Tiere, die sich in der Wildnis vielleicht nicht zeigen, aus der Nähe zu betrachten. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Empfehlenswert ist z.B. ein Spaziergang durch den Botanischen Garten, von dem aus der Hafen sehr schön zu sehen ist, oder eine Fahrt mit einer der vielen Fähren vorbei am Opernhaus oder ein Besuch des Sydney Tower. Von hoch oben überblickt man die ganze Stadt und den weit verzweigten Hafen. Hotel [F] 13. Tag Sydney - Coffs Harbour - Bellingen - DorrigoDer Vormittag steht in Sydney zur freien Verfügung. Am Nachmittag nehmen wir den Flug nach Coffs Harbour, an der Mid North Coast von New South Wales. 20 km von Coffs Harbour entfernt, landeinwärts, liegt das Städtchen Bellingen. Dort erwartet uns in den frühen Abendstunden ein besonderes Schauspiel: der endlose Zug der Flughunde, unterwegs zu ihren Futtergründen in den Wäldern der umliegenden Nationalparks. Die Flughunde sind eine Blüten fressende Fledermausart mit ca. 80 cm Flügelspannweite. Sie verbringen den Tag in großen Kolonien auf einigen wenigen Schlafbäumen und ziehen in den späten Nachmittagsstunden zu ihren Futtergründen. Der Abflug dieser Tiere, vom Aufsteigen des ersten Schwarmes bis zum letzten, dauert fast eine Stunde und erinnert an die Tierwanderungen in der Serengeti. Ein unvergessliches Erlebnis. Hier, in Bellingen, leben 30.000 Tiere - eine der größten Kolonien der Ostküste. Fahrzeit: 0,5h; Bed&Breakfast [FA] 14. Tag World Heritage Dorrigo National Park - Wonga Walk / Blackbutt TrackIn ferner Vergangenheit waren große Flächen Australiens von üppigem subtropischem Regenwald bedeckt, der Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bot. Auf unserer Wanderung werden wir an diese weit zurückliegende Zeit erinnert. Es geht an der Abbruchkante des Great Escarpment entlang, von der zahlreiche Wasserfälle in die Tiefe stürzen. An heißen Tagen laden sie zu einem erfrischenden Bad ein. In einem typisch australischen Pub lassen wir den Tag ausklingen. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 0,15h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Bed&Breakfast [FM] 15. Tag DorrigoWir verbringen einen Ruhetag in Dorrigo – einen Tag zum Ausspannen. Optional (im Preis inbegriffen) besteht die Möglichkeit, mit unserem Guide nach Bellingen zu fahren. Historische Gebäude aus viktorianischer Zeit, charmante Cafés, rustikale Pubs und interessante Läden mit Kunsthandwerk laden zum Verweilen ein. Die Bewohner sind Farmer, in den 70er-Jahren zugezogene Alternative und Stadtflüchtlinge aus neuerer Zeit, die ein ruhigeres Leben suchen. Einst war Bellingen Zentrum der Region, heute ist es ein historisches Dorf. Immer noch erscheint wöchentlich die Zeitung, die 1884 zum ersten Mal mit einer Auflage von 15 Exemplaren in Druck ging. Wer den Tag aktiver gestalten will, kann auf dem Bellinger River paddeln oder mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden. Bed&Breakfast in Dorrigo [F] 16. Tag Cathedral Rock National Park - Cathedral Rock RundwanderungWir besuchen den Cathedral Rock National Park. Hier erwartet uns eine vollkommen andere Landschaft als im Dorrigo National Park. Riesige Granitfelsen erheben sich über einem lichten Eukalyptusurwald. Auf unserer Wanderung in diesem Park ersteigen wir eine dieser Granitnadeln und lassen den Blick weit über das New-England-Plateau schweifen. Der Park ist Standort zahlreicher 'Grasstrees' – eine der vielen endemischen Pflanzenarten Australiens. Am späten Nachmittag fahren wir zum nahe gelegenen New England National Park und beziehen dort Quartier in einer einfachen, exklusiv für uns gebuchten Selbstversorgerhütte mitten im Nationalpark. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hütte [FMA] 17. Tag World Heritage New England National Park - Lyrebird WalkDer New England National Park ist ein Juwel unter den World Heritage Nationalparks. Auf seinen fast 1000 qkm beheimatet dieser Park eine der artenreichsten Pflanzengemeinschaften Australiens. Grund dafür ist die Topographie des Parks – von 1.564 m ü.d.M. fällt das Gelände steil auf 200 m ab. Vom Point Lookout (oder Berarngutta in der Sprache der Gumbaynggir) schweift der Blick über die zerklüftete und größtenteils weglose Wildnis des Parks bis zum Pazifik am Horizont. Durch Basaltklippen steigen wir hinab in dick bemoosten, von 'Antarctic Beeches' dominierten Wald. Versteinerte Reste dieser Bäume wurden in der Antarktis gefunden (daher der Name) und sind Zeugen einer Zeit, als vor 45 Mio. Jahren Australien und die Antarktis noch ein Kontinent waren. Die 'Antarctic Beeches' sind sozusagen ein ”lebendes Fossil' und existieren in Australien nur noch auf wenigen Quadratkilometern in den Gondwana Rainforests, der Heimat des Superb Lyrebirds. Dieser faszinierende Vogel ahmt den Gesang anderer Waldvögel meisterhaft nach. Von einem Felsplateau aus, das wie eine Insel aus dem umgebenden Waldgebiet aufragt, haben wir freien Blick über die Kronen der Urwaldriesen. Oft kreist der Keilschwanzadler, der größte Greifvogel Australiens, über den Felsen im Aufwind. Falls eine lange Tageswanderung erwünscht ist, können wir weiter zu den Kaskaden eines Wildbaches absteigen. Am Abend kehren wir zu unserer Selbstversorgerhütte zurück. Später machen wir uns zu einer Nachtwanderung auf, um die überwiegend nachtaktiven Tiere des australischen Busches kennenzulernen. Dabei lassen sich häufig Greater Glider, die größten von Baum zu Baum ”gleitenden' Possums Australiens, blicken. Ansonsten genießen wir einfach die Stille und den überwältigenden Nachthimmel fernab der Stadtlichter. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hütte [FMA] 18. Tag World Heritage New England National Park - Mt. HylandVon der Wildnis des New England National Parks nehmen wir Abschied. Es geht zum letzten Höhepunkt in den Gondwana Urwäldern, der spektaulär gelegenen Mt. Hyland Wilderness Lodge. Von dort aus besuchen wir den Guy Fawkes River National Park. Dieser wird durch den tiefen Canyon des Guy Fawkes Rivers gebildet, der sich über 100 km von Nord nach Süd erstreckt. Wir wandern zu einer Felskuppe hoch über dem Flusstal des Guy Fawkes Rivers, fantasievoll 'Lucifers Thumb' genannt. Dort genießen wir den Ausblick über die ausgedehnte Wildnis des Parks – kein Anzeichen von Zivilisation so weit das Auge reicht. Häufig beobachten wir hier die seltenen Brush-tailed Rock-Wallabies, Felsenkängurus, die sich auf den Felsen sonnen. Sie wurden fast ausgerottet und sind als gefährdet klassifiziert. In der Wildnis des Parks lebt eine gesunde Population. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Wilderness Lodge [FMA] 19. Tag Mt. Hyland - Coffs Harbour - Sydney - Cairns - Pt. DouglasHeute ist Fahren und Fliegen angesagt. Von Mt. Hyland geht es über das Great Escarpment hinunter an die Küste nach Coffs Harbour. Dort starten wir zu unserem Flug, der uns über Sydney nach Cairns bringt. Am späteren Nachmittag landen wir in Cairns. Nach dem Transfer nach Pt. Douglas erreichen wir am frühen Abend Ferienappartements – unsere Unterkunft für die nächsten Tage im tropischen Norden von Australien. Fahrzeit: 2h; [F] 20. Tag Port DouglasIm Kuku-Yalanji-Kulturzentrum machen wir eine kurze Wanderung im tropischen Regenwald. Unser Begleiter – ein Angehöriger der Kuku Yalanji, eines Volkes, das seit Tausenden von Jahren in diesem Regenwald lebt – wird uns von seiner Kultur und seinem Land erzählen. Beim 'morning tea and damper' (einem typisch australischen Gebäck, das traditionell im Lagerfeuer gebacken wird) haben wir Gelegenheit, Fragen zu stellen, um möglichst viel über die Kultur der Ureinwohner, ihre Geschichte, aber auch über die gegenwärtigen sozialen Probleme zu erfahren. Am Nachmittag erkunden wir den Port Douglas Trail, der uns über die Landzunge von Port Douglas führt, und erfahren dabei Interessantes über den tropischen Norden. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Ferienwohnung in Port Douglas 21. Tag Port Douglas - Great Barrier ReefDieser Tag steht ganz im Zeichen des Great Barrier Reef. Mit einem Katamaran segeln wir hinaus zur Inselgruppe der Low Isles. Von einer kleinen Insel, auf der ein Leuchtturm seit 1887 seinen Dienst verrichtet, schnorcheln wir zu den umliegenden Korallengärten. Wer lieber festen Boden unter den Füßen mag, kann das Eiland bei einem Rundgang erkunden, die weißen, feinsandigen Strände genießen, per Glasbodenboot die Unterwasserwelt bestaunen oder nach dem Lunch an Bord des Katamarans einfach nur entspannen. Am Abend beschließen wir unsere Australienreise mit einem farewell dinner. Ferienwohnung in Port Douglas [MA] 22. Tag Port Douglas - Cairns und RückflugTransfer zum Flughafen und Rückflug von Cairns über Singapore nach Frankfurt. 23. Tag AnkunftAnkunft am Flughafen in Frankfurt. Charakter der Tour und AnforderungenMittendrin sein im australischen Busch, Tiere und Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, die grandiose Natur Australiens mit allen Sinnen wahrnehmen, bei Tag und bei Nacht – ein unvergessliches Erlebnis! Mit Hilfe der anschaulichen Beiträge von Experten vor Ort wird Ihr Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge vertieft. Wir haben uns bemüht, die in Australien oft üblichen langen Fahrten zu beschränken, um in den Nationalparks mehr Zeit zum Wandern zu haben. Dennoch lassen sich auch hier vereinzelt längere Fahretappen, wie im Tagesprogramm gekennzeichnet, nicht vermeiden. Der Transfer erfolgt in einem 12-Sitzer-Kleinbus mit Anhänger für das Gepäck. Gefahren wird meist auf gut ausgebauten Straßen und einige Male auf staubigen Naturstraßen. Die großen Distanzen zwischen Perth und dem Zentrum und Alice Springs und Sydney legen wir per Flugzeug zurück. Die Wanderungen sind meist technisch einfach und nehmen mehrheitlich 2 bis 6 Stunden auf guten Wegen oder Pfaden in Anspruch. Um Freude an den Touren zu haben, sollten Sie über gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit verfügen. Während der Wanderungen tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack mit Ihrem persönlichen Bedarf (z. B. Trinkflasche, Tagesproviant, Kamera etc.). Übernachtet wird in Hotels, Bed&Breakfast, Ferienhäusern, einfachen Hütten und Cabins. Während des Campings schlafen Sie in einem landestypischen Swag. Dabei liegen Sie in einem zeltähnlichen Aufbau mit Unterboden und Seitenschutz auf einer bequemen Matraze, wobei das Dach ersetzt ist durch ein Fliegengitter -ideal zur Beobachtung des australischen Sternenhimmels. Die Mahlzeiten sind teilweise im Preis eingeschlossen (siehe Tagesprogramm). Generell gibt es volle Verpflegung, wenn wir uns in den Nationalparks aufhalten und für etliche Tage keine Einkaufsmöglichkeiten bestehen. Bitte informieren Sie Hauser exkursionen mindestens 4 Wochen vor Reiseantritt, wenn Sie besondere Diätanforderungen haben, z.B. Lebensmittelallergien, Diabetes etc. Wir werden Ihren vegetarischen Essgewohnheiten, bei entsprechender Information, soweit als möglich Rechnung tragen. Bitte beachten Sie, dass es keine Kioske, Restaurants oder Läden in den von uns besuchten Nationalparks gibt; hier werden wir jeweils ein Picknick zusammenstellen. Das Wasser aus den Bächen und Flüssen in den Nationalparks kann mit wenigen Ausnahmen unbehandelt getrunken werden. Für die im Reisepreis nicht enthaltene Verpflegung rechnen Sie bitte mit ca. AUD680 für die gesamte Reise, dabei haben wir pro Frühstück AUD15, pro Mittagessen AUD20 und pro Abendessen ca. AUD35, ohne Getränke, veranschlagt. Bei den Nationalparks der World Heritage Gondwana Rainforests of Australia handelt es sich um eine Kette von über 50 Nationalparks und Naturreservaten, die zum Weltnaturerbe der Menschheit zählen. Der Besuch eines Teils dieser Parks bildet einen Schwerpunkt unserer Reise. In diesen Parks (sie umfassen eine Fläche von 366.513 Hektar) gibt es uralte Wälder. Einst bedeckten sie den ganzen Kontinent. Als das Klima immer trockener wurde, konnten die Wälder vor allem in den Bergen der Ostküste überdauern. Die Parks beheimaten zahlreiche sogenannte urtümliche Pflanzen, verschiedene Urwald- und Eukalyptuswaldarten sowie den weltweit größten Bestand subtropischen Regenwaldes. Der botanischen Vielfalt entspricht eine nicht weniger artenreiche Tierwelt – eine der vielfältigsten des Kontinents, und dies trotz der relativen Nähe zur am dichtesten besiedelten Küste Australiens. In diesem Gebiet befinden sich viele alte, längst erloschene Vulkane. Ihre verwitterten Reste sind Zeugen kontinuierlicher geologischer Prozesse. Die Vulkane reihen sich entlang dem Great Escarpment aneinander, der 1.500 m hohen Abbruchkante des Hochplateaus der Great Divide zu den Küstenniederungen. Entstanden ist die Große Abbruchkante, als vor 60 Mio. Jahren Australien und Neuseeland auseinderbrachen. Diese spektakuläre Landschaftsformation zieht sich entlang der gesamten Ostküste und ist in unserem Wandergebiet besonders dramatisch ausgeprägt. Hier lässt sich weiträumige Wildnis mit glasklaren Wildbächen entdecken – deshalb spricht man auch vom ”grünen Outback' Australiens. Kondition für technisch einfache, bis zu sechsstündige Wanderungen erforderlich; am Mt. Sonder sind fakultativ 1.100 Höhenmeter zu bewältigen. KlimaDie Jahreszeiten in Australien sind unseren entgegengesetzt: Von Juni bis August ist Winter, Frühjahr von September bis November und Sommer von Dezember bis Februar. Wichtig für die Wanderungen im Red Center: Oktober und April sind Übergangszeiten mit normalerweise angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. In seltenen Ausnahmefällen steigt das Thermometer mal auf 30 Grad. Im Norden von New South Wales lädt das milde und angenehme subtropische Klima ganzjährig zum Wandern ein. Wir meiden die niederschlagsreicheren Monate zwischen Februar und Ende März. April bzw. Oktober sind durch warme Herbst- und Frühlingstage gekennzeichnet. AusrüstungGrundsätzlich gilt jedoch, dass es auf über 1.000 m Höhe zu jeder Jahreszeit kühl werden kann. Aus diesem Grund müssen Sie sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung und eine Regenjacke mitbringen. Sie benötigen stabile Trekkingschuhe sowie Sandalen für die Städte und Strandwanderungen. Ein Tagesrucksack, eine Trinkflasche und guter Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor) sind unerlässlich, Teleskop-Trekkingstöcke empfehlenswert. Glegenheiten zum Baden bieten sich im Roten Zentrum und im subtropischen Norden – Handtuch und Badeanzug nicht vergessen. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthaltenReisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; fehlende Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder (ca. € 70,-) ; Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
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